Zahlungsarten im E-Commerce

Im E-Commerce werden Produkte und Dienstleistung ausschließlich bargeldlos bezahlt. Sicherheit im Zahlungsverkehr und Transparenz in der Nachverfolgbarkeit von Zahlungsabwicklungen sind hier wichtig. Dieser Ratgeber vergleicht die zwölf wichtigsten Zahlungsarten nach Funktion, Vorteilen und Nachteilen.

Definition Zahlungsarten

Bei Zahlungsarten unterscheidet das Finanzwesen die Barzahlung und die unbare Zahlung. Anders als im lokalen Ladengeschäft ist die Barzahlung im E-Commerce nicht möglich. Stattdessen ähneln viele bargeldlose Zahlungsmethoden dem Bezahlprozess. Onlineshops können durch die Implementierung sicherer und gängiger Zahlungsmethoden das Kundenvertrauen verbessern.

Je unkomplizierter dort bezahlt werden kann, desto wahrscheinlicher ist ein Erstkauf, bei Gefallen starke Kundenbindung. Neulinge im E-Commerce sollten sich am besten von Experten beraten lassen, welche Zahlungsarten online aktuell am Markt die beste Kundenakzeptanz finden. Diese kleine Mehrausgabe für eine Beratung steht besseren Abverkaufszahlen mit entsprechend besserem Erfolg im E-Commerce gegenüber.

Definition E-Commerce

E-Commerce (deutsch: elektronischer Handel) beschreibt das Werben, Verkaufen und Kaufen jeglicher Produkte und Dienstleistungen im Internet. Die bekannteste Variante ist der Kauf im Onlineshop. Jegliche Kommunikation erfolgt hierbei elektronisch. Ebenfalls laufen alle Zahlungsprozesse, Reklamationen und Kundenservice über digitalisierte Technologien ab.

Der wohl größte Vorteil des E-Commerce im Vergleich zum stationären Einzelhandel ist die Handelsmöglichkeit rund um die Uhr sowie ununterbrochen auch an Sonn- und Feiertagen. Ebenfalls ist keine lokale Anwesenheit von Händler und Kunden während der Auswahl, Bestellung und Bezahlung nötig. So schnell und zeitlich unbegrenzt wie jegliche Kommunikation laufen auch Zahlungstransaktionen ab.

Gründe für die Implementierung sicherer Zahlungsarten im Online-Business

Zahlung im Onlineshop ist Teil des Datenschutzes, online besonders sensibel. Sichere Zahlungsarten zeigen der Zielgruppe neben Gütesiegeln und Echtbewertungen die Vertrauenswürdigkeit des ausgesuchten Unternehmens. Komfortfunktionen erleichtern den Einkauf und machen – zusammen mit Vergleichsoptionen und Warenkorb – virtuelles Shopping zu einem rundum angenehmen Kundenerlebnis.

Die meisten der gängigen Zahlungsarten des E-Commerce bewähren sich hinsichtlich Zahlungsgeschwindigkeit, Flexibilität in den Optionen und hohem Cyberschutz vor Phishing- und Betrugsangriffen durch Schadsoftware. Als Berater für den E-Commerce finden wir für jedes Geschäftsmodell mindestens fünf Zahlungsarten, die auf die Größe und Ausrichtung des Onlineshops am besten passen.

Vergleich der neun gängigen Zahlungsarten im E-Commerce

Die folgenden Zahlungsarten im E-Commerce sind im Vergleich nach notwendig, wichtig und vorteilhaft eingeteilt. Es ist durchaus möglich, dass die vorteilhaften Varianten für einen bestimmten Onlineshop optimaler sind als einige der wichtigen. Dies findest du am besten mit unserer Expertenberatung heraus.

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Rechnungskauf online

Zahlung auf Rechnung ist eine klassische Zahlungsart des Einzelhandels vor Ort. Onlineshops sollten sie neben anderen Varianten unbedingt anbieten. Die Kunden kaufen ein und sind erst nach Erhalt und Prüfung der Produkte. In der Zeit dazwischen gehst du als Betreiber des Onlineshops mit dem vorgelegten Warenwert in Vorkasse. Schneller Versand verbessert die Chance auf schnelle Rückführung entstandener Shopkosten.

Fixkosten entstehen zwischen Bereitstellung der Waren und Bezahlung durch die Kunden im E-Commerce für die Artikelbeschaffung und die Auslieferung. Variabel sind Mitarbeitergehälter, Mietkosten (Hosting, Software usw.) und Energiekosten, anteilig pro Rechnung. Beim Kauf auf Rechnung musst du so kalkulieren, dass diese beiden Kostenfaktoren im Artikelpreis inbegriffen und somit bei Bezahlung gedeckt sind.

Vorteile der Rechnung im E-Commerce

  • Für Kunden bequemer Bestellprozess mit kalkulierbarem Zahlungsziel
  • Hoher Datenschutz, da persönliche Daten nur in geringem Umfang angegeben werden müssen
  • Gewähr für Bezahlung nur bei einwandfreiem Zustand und Gefallen der Ware
  • Werbewirksam für Kunden mit Skepsis gegenüber dem Internet und E-Commerce

Nachteile

  • Hohes Ausfallrisiko für die Bezahlung der Rechnung
  • Hoher Anteil an Gebühren, für kleine Onlineshops mit Artikeln ohne große Gewinnspanne wenig rentabel

Tipp: Zahlungssicherheit verbessern

Das Risiko der Zahlungsausfälle kann durch die Zusammenarbeit mit einem Provider für Payment Services verringert werden. Unter den Apps für Rechnungsangebote befindet sich beispielsweise Zaver. Dort können den Kunden Rechnung für Ratenkauf, Rechnungsbezahlung bei Erhalt und Rechnung pro Monatseinkauf angeboten werden. Über Verwaltungsmöglichkeiten im Kundenaccount sinkt das Ausfallrisiko bei Bestandskunden.

Zahlungsart PayPal

PayPal ist ein Tochterunternehmen von eBay. Das Bezahlverfahren gehört zu den global populärsten im Vergleich der E-Commerce-Zahlungsarten. Viele andere Bezahlsysteme funktionieren inzwischen nahezu vergleichbar. Die Bekanntheit der Zahlungsart macht das Angebot der Zahlung mit PayPal für Zielgruppen attraktiv, weil sie überwiegend bereits positive Erfahrungen damit gemacht haben.

Für Kunden ist die Bezahlung mit PayPal kostenlos. Bei Stornierungen allerdings fallen prozentuale Stornokosten an. Diese werden nicht an den Onlinehändler weitergegeben, sondern von PayPal als Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühr einbehalten. Onlineshops zahlen pro Zahlungseingang Gebühren. Sie erhalten allerdings ihr Geld je nach Versandadresse bereits während der laufenden Auslieferung.

Vorteile von PayPal

  • Unkomplizierte Zahlungsart, für Kunden sicher und schnell
  • Anbindung des Bezahldienstes direkt an die WaWi, somit sofortige Versandvorbereitung ab Check-out möglich
  • Sicherheit für Onlinehändler durch gebührenpflichtige Stornierung hoch
  • Verschwindend geringer Buchungsaufwand durch die Zahlungsbenachrichtigungen von PayPal

Nachteile der Zahlungsart

  • Gebührenpflicht pro Zahlungseingang, dadurch bei vielen Verkäufen deutlich hohe variable Kosten für Händler
  • Derzeit gelegentliche Lücken in der Cyber Security bei PayPal, auch durch die Datenspeicherung auf global verteilten Servern

Tipp für die Implementierung im Onlineshop:

Durch das Angebot mehrerer Zahlungsarten als Alternativen verbesserst du die Akzeptanz der Zielgruppe. Den geringen Gebühren und Sicherheitsrisiken stehen simple Zahlungsabwicklung und hohe Anbindung an eine schnelle Logistik im E-Commerce gegenüber.

Zahlungsart Kreditkartenzahlung

Kreditkarten haben im Zahlungsverkehr vor Ort und in der Onlinebezahlung eine hohe Wertschätzung. Denn nur bei guter Bonität werden sie Kontoinhabern ausgegeben. Auf der Kreditkarte steht ein vorläufiger oder monatlicher Verfügungsrahmen für sämtliche Bezahlungen zur Verfügung. Die Verwaltung getätigter Zahlungen erfolgt durch die ausgebende Kundenbank.

Kosten für die Zahlung mit Kreditkarte fallen für Onlinehändler in Prozentbereichen um ca. zwei bis drei Prozent pro Bezahlvorgang an. Zahlungsausfälle muss die Bank ohne Einbeziehung des Verkäufers direkt mit dem Kunden regulieren. Praktisch an dieser Zahlungsmethode ist auch, dass sofort bei Zahlung mit Kreditkarte erkennbar wird, ob die Karte etwa gesperrt oder inzwischen ungültig ist. Das Ausfallrisiko für den Onlineshop ist somit verschwindend gering.

Vorteile der Zahlung mit Kreditkarte

  • Prozentual geringer Aufwand der Zahlungsart bei hoher Bezahlsicherheit
  • Rückbuchungen durch die ausschließliche Geldverwaltung zwischen Bank und Kreditkarteninhaber nicht möglich
  • Bezahlung für Onlinehändler schnell, unabhängig von Bonitätsrisiken oder Vorlaufzeiten
  • Kreditkartenzahlung bei Kunden im E-Commerce sehr beliebt, dadurch für Onlineshops gute Erfolgsaussichten auf starke Kundenbindung

Nachteile dieser Zahlungsart

  • Bei Kreditkartenbetrug Verlust des fälligen Zahlbetrags, Nachverfolgung für Onlinehändler kaum möglichEventuelle Zusatzkosten für Sicherheitsvorkehrungen zur Betrugsvorbeugung

Tipp zu Sicherheitsvorkehrungen bei Kreditkartenzahlung:

Viele Kreditinstitute akzeptieren die Verwendung einer Kreditkarte für die Onlinebezahlung erst nach Durchlaufen des 3D-Secure-Verfahrens. Die Identifikation der Kreditkarteninhaber erfolgt durch Passwort (für den Bank-Login), Fingerabdruck (für das Auslösen der Zahlung) und TAN (als Bestätigung der Richtigkeit der Zahlung). Betrugsversuche sind mindestens durch die Sicherheitsstufe des biometrischen Fingerabdrucks nahezu ausgeschlossen.

Zahlungsart Lastschrift

Aus dem bargeldlosen Zahlungsverkehr außerhalb des Internets ist die Lastschrift besser als Einzugsermächtigung bekannt. Im E-Commerce ermächtigt der Kunde den Onlinehändler, eigenständig den Kaufbetrag vom Kundenkonto einzuziehen. Zwischen elektronischer Erteilung der Abbuchungserlaubnis und tatsächlicher Abbuchung liegen mehrere Tage.

Händler akzeptieren bei dieser Zahlungsart eine überschaubare Verzögerung im Zurückbekommen ihres vorgestreckten Geldes. Mit der Erlaubnis ist die Wahrscheinlichkeit der Bezahlung hoch. Die Liquidität für sonstige Fix- und variable Kosten bleibt erhalten. Kunden können bei irrtümlicher Erlaubnis oder Rückgabe der Produkte für mehrere Wochen der Lastschrift elektronisch widersprechen.

Vorteile

  • Bequeme Zahlungsart im E-Commerce, für Kunden und Onlinehändler ohne komplizierten Datensalat
  • Kaum Gebührenaufwand für Onlinehändler, somit über Geschäftskonten einfach und übersichtlich
  • Kein Kundenrisiko, da Widerspruch gegen die Abbuchung ab Auslösen der Lastschrift für längere Zeit möglich ist
  • Zügige Zahlungsabwicklung, beinahe vollautomatisch mit den Versandabwicklungen und der Retourenbearbeitung verknüpft

Nachteile

  • Ausfallrisiko bei hoher Widerspruchsrate, jedoch durch zügigen Versand geringer als bei anderen klassischen Bezahlmethoden
  • Gute WaWi- und Buchhaltungsverknüpfung für Übersicht über laufende Lastschriftverfahren erforderlich

Tipp zur Risikominimierung für den E-Commerce:

Wie beim Rechnungskauf bieten Provider zur nachträglichen Beitreibung ausgefallener Lastschriften Payment Service an. Sie übernehmen also gegen überschaubare Gebühren und Provisionen das Mahnwesen des Onlineshops, als Einzelauftrag oder durch regelmäßige Komplettbeauftragung.

Zahlungsart Sofortüberweisung

Bei Sofortüberweisungen geben Kunden ihre Bezahldaten nicht direkt an den Onlinehändler. Sie shoppen und bestellen dort. Abrechnung und Mahnwesen übernimmt – unabhängig vom Warenaustausch – die Sofort GmbH, besser bekannt als Zahlungsart Klarna. Sobald der Kunde bei Klarna bezahlt hat, wird der Händler benachrichtigt und somit zum sofortigen Versand angewiesen.

Kunden wählen diese Zahlungsart gerne wegen der vergleichsweise hohen Datensicherheit. Sie melden sich wie gewohnt in ihrem Onlinebanking ein. Beim Händler müssen sie keinen Account bei einmaligem Kauf anlegen. Ebenfalls ist keine Kreditkartenregistrierung notwendig. Dies ist für beide Seiten gleichzeitig eine Zahlungsart ohne anfallende Gebühren oder Wartezeiten.

Vorteile der Sofortüberweisung

  • Sofortige Zahlungsbestätigung an den Händler ohne Ausfallrisiko
  • Hohe Datensicherheit für Kunden durch Wegfall des Datenaustauschs beim Händler
  • Bequeme Zahlungsart, bei der Klarna über Sofortzahlung oder Fristzahlung entscheidet
  • Bei Zahlungsausfall gegenüber Klarna kümmert sich der Anbieter um das Mahnwesen, nicht der Onlinehändler

Nachteile der Zahlungsart

  • Vertrauenswürdigkeit für Skeptiker nicht ausreichend, um sich mit dem externen Datenaustausch anzufreunden
  • Externes Kundenrisiko der werbewirksamen Datenverarbeitung von Kundendaten durch Klarna

Tipp zur Sofortüberweisung:

Juristisch ist Sofortüberweisung mit Klarna für den E-Commerce zugelassen. Jedoch ist vorgeschrieben, dass es neben anderen Bezahlvarianten nicht das einzige Angebot sein darf. Dennoch sollten es Onlineshops jeder Größe zumindest als eine der Zahlungsarten implementieren. So werden die bevorzugten Zahlungsgewohnheiten einer möglichst großen Zielgruppe datensicher, bei geringem Gebühren- und Verwaltungsaufwand angeboten.

Amazon Pay für Zielgruppen des Amazon-Großhandels

Amazon Pay ist ideal für Onlineshops mit Amazon-Anbindung. Großer Kundenzuspruch ist durch den positiven Bezug zu Amazon beim Einkauf und Bezahlen gewährleistet. Kunden können einfach mit bereits beim Großhändler gespeicherten Kundendaten die Zahlung auslösen. Dem Händler wird die Zahlung bestätigt und somit der sofortige Versand in sehr kurzer Zeit möglich. Eine Kontoeröffnung auf der Händlerseite ist nicht nötig.

Bequemlichkeit wird hier mit kalkulierbaren Gebühren, hoher Datensicherheit und schneller Zahlungsabwicklung belohnt. Gegen betrügerische Zahlungen und somit ein Ausfallrisiko für den E-Commerce unterhält Amazon selbst Software zur optimalen Cyber Security. Die Wahrscheinlichkeit für den erfolgreichen Aufbau eines treuen Kundenstamms ist durch das Käufervertrauen in Amazon hoch.

Vorteile von Amazon Pay

  • Simple Frontend-Technologie, dadurch von Kunden gerne genutzt
  • Höhere Kaufwahrscheinlichkeit durch hohe Akzeptanz des Amazon Payments
  • Geringes Ausfallrisiko durch externe Zahlungsüberprüfung und Amazon eigenes Mahnwesen
  • Für Händler einfach nach Amazon-Anweisung im Onlineshop zu integrieren

Nachteile der Zahlungsart

  • Nur für Amazon-Kunden attraktiv
  • Pro Zahlungsvorgang gebührenpflichtig für Onlinehändler

Tipp zur Einbindung von Amazon Pay:

Für kleine Onlineshops ohne amazonrelevante Sortimente ist diese Option recht teuer. Wer allerdings ohnehin einen Amazon-Shop betreibt, profitiert von der Zahlungsart. Amazonkunden fühlen sich beim Einkauf ebenso zu Hause wie bei der Bezahlung, nämlich aus einer Hand statt über mehrere Datenumwege.

Zahlungsart Giropay

Giropay ist eine Bezahlmethode für ausschließlich in Deutschland ansässige Onlineshops. Angeboten wird das Verfahren von allen deutschen Sparkassen, den Volks- und Raiffeisenbanken sowie der Postbank. Zum Bezahlen loggen sich Kunden mit einem entsprechenden Konto dort ein und tätigen eine klassische Onlineüberweisung. Der Händler versendet, sobald er die Überweisungsbestätigung durch Banknachricht erhält.

Das Ausfallrisiko für den Onlinehändler ist gering, da nur eine akzeptierte und ausgeführte Überweisung von der jeweiligen Bank bestätigt wird. Bezahlgebühren fallen für den Kunden nur bei seiner Bank, nicht jedoch für den Zahlungsempfänger (den Händler) an. Der Datenaustausch ist sehr sicher, da keine erneute Dateneingabe erforderlich ist.

Vorteile von Giropay

  • Legitimierungspflicht der Kunden nur für das eigene Konto, ohne weiteren Datenaustausch
  • Schneller Warenversand durch sofortige Zahlungsbestätigung seitens der Bank
  • Keinerlei Mahnwesen durch den Händler erforderlich, somit geringer Verwaltungs- und Buchungsaufwand
  • Gute Planungssicherheit durch sicheren Zahlungseingang, unabhängig von späteren Reklamationen oder Storno

Nachteile der Zahlungsart

  • Eingeschränktes Giropay-Angebot, derzeit auf drei Bankensysteme und deutsche Onlineshops begrenzt
  • Derzeit höchstens attraktiv als zusätzliches Angebot der Zahlungsarten im E-Commerce

Tipp zum Implementieren von Giropay:

Besonders schnell und sicher funktioniert Giropay, wenn dein eigenes Geschäftskonto bei einer der genannten Banken ist. Werbewirksam ist die Option dadurch, dass deine deutsche Zielgruppe sich durch die Einschränkung auf deinen deutschen Handelssitz und das deutsche Konto besonders wohlfühlt.

Weitere Zahlungsarten im E-Commerce

Weitere Zahlungsarten sind entweder für Kunden teuer, für Händler langsam oder für beide Seiten unsicher. Diese Varianten können Onlineshops dennoch als Zahlungsmethode anbieten:

Zahlungsart Nachnahme

Die Zahlung erfolgt an der Haustür der Kunden, sofort bei Übergabe der Ware aus dem Onlineshop. Dies verbessert die Zahlungssicherheit für den Händler, ist für Kunden jedoch durch die Nachnahmegebühren teuer. Außerdem ist für den Geldtransfer der Zwischenschritt über den Versandanbieter nötig, da dieser das Geld an den Onlineshop weiterleiten muss. Auch dafür muss der Onlinehändler Gebühren bezahlen, wenn er nicht eigene Verträge abgeschlossen hat.

Der größte Nachteil dieser Zahlungsart ist die Unsicherheit bei der Warenauslieferung. Es muss jemand persönlich zu Hause sein oder Geld- und Warenaustausch durch bevollmächtigte Personen gewährleisten. Derart umständliche Bezahlung ist im digitalen Zeitalter höchstens für ältere Zielgruppen empfehlenswert. Dennoch freuen sich diese eventuell, wenn der Onlinehändler ihres Vertrauens ihrem klassischen Sicherheitsbedürfnis auf diese Weise entgegenkommt.

Zahlungsart Vorkasse

Zu frühen Zeiten des E-Commerce sicherten sich Händler durch das Verlangen der Vorauszahlung vor Zahlungsausfällen durch Neukunden ab. Umgekehrt bewiesen Kunden hohes Vertrauen, zahlten sofort und warteten vergeblich auf die Ware. Inzwischen gibt es allerdings deutlich höhere Sicherheitsvorkehrungen, sodass die Einbindung im Onlineshop für Kunden ohne Kreditkarte oder Zufallskäufer interessant sein kann.

Für die Kundenbindung bietet sich Vorkasse nicht an, eventuell aber in Onlineshops mit häufigen Einzelverkäufen. Bei Gefallen können andere Zahlungsoptionen gewählt werden, am besten die mit dem geringsten Gebührenaufwand und akzeptablen Wartezeiten.

Weitere Zahlungsarten auf die wir im Text nicht eingegangen sind: GooglePay, stripe, Amax, ApplePay, SamsungPay und weitere.

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