PTM-Protex: Online-Showroom mit WooCommerce

Fallstudie · Corporate Fashion & E-Commerce

Komplexe Produktdaten. Ein verständlicher Online-Showroom.

Für PTM-Protex haben wir einen Online-Showroom auf WooCommerce-Basis neu aufgebaut. Die Aufgabe verband ein umfangreiches Textilsortiment mit Größen, Farben und Veredelungswünschen – und einem klar abgegrenzten Übergang zur Warenwirtschaft Xentral.

Der entscheidende Architekturansatz: Produktdaten werden über aufbereitete CSV-Dateien in WooCommerce importiert. Für Xentral ist die Übergabe fertiger Aufträge vorgesehen. So erhalten Katalogpflege, Produktauswahl und Auftragsbearbeitung jeweils eine klar definierte Rolle.

Projektansicht der PTM-Protex-Website mit Navigation und Stickmaschinen-Motiv auf einem Bildschirm-Mockup aus der Fallstudie von Oktober 2025.
Projektansicht aus der ursprünglichen Fallstudie von Oktober 2025, dargestellt als Bildschirm-Mockup.
Dokumentierter Umfang
Über 400.000 Datenbankzeilen im Projektstand 2025
Plattform
WooCommerce Online-Showroom & Konfiguration
Datenwege
CSV + Xentral Produktimport und Aufträge getrennt

01 · Die Aufgabe

Ein neues Fundament für Sortiment und Veredelung

PTM-Protex wollte die Sortimente von HAKRO, Stanley/Stella und Nimbus digital zugänglich machen. Kundinnen und Kunden sollten passende Textilien finden, eine konkrete Variante auswählen und ihre Wünsche zu Stick oder Druck sowie zur Logoplatzierung übermitteln können.

Der vorherige Projektansatz war an der Komplexität der Daten und der geplanten direkten Xentral-Anbindung an seine Grenzen gestoßen. Wir setzten den Online-Showroom mit neuem Theme, überarbeiteter Nutzerführung und einer angepassten Datenstruktur neu auf. Die technische Entscheidung musste dabei zum Beratungs- und Angebotsprozess für individuell veredelte Textilien passen.

01

Sortiment erschließen

Marken, Größen und Farben nachvollziehbar strukturieren und auf den Produktseiten verständlich darstellen.

02

Wünsche erfassen

Textilvariante, Veredelungsart und gewünschte Position als unterschiedliche Angaben behandeln.

03

Datenwege ordnen

Die umfangreiche Produktpflege von der Übergabe fertiger Aufträge an die Warenwirtschaft trennen.

02 · Die Lösung

WooCommerce und Xentral mit klar verteilten Aufgaben

WooCommerce bildet den Online-Showroom mit Produktdarstellung, Varianten und Konfigurationsmöglichkeiten ab. Die Produktdaten werden dafür über optimierte CSV-Strukturen aufbereitet und importiert. Die im Relaunch dokumentierte Xentral-Anbindung konzentriert sich auf die automatische Übertragung fertiger Aufträge.

Zwei Datenwege, klare ZuständigkeitenVereinfachte Darstellung des dokumentierten Relaunch-Konzepts.
A · Produktdaten in den Showroom
  1. 1

    Produktdaten

    Varianten, Attribute, Bilder und Preise

  2. 2

    CSV-Aufbereitung

    Strukturieren und dem Datenmodell zuordnen

  3. 3

    WooCommerce

    Sortiment und Konfiguration darstellen

B · Vom Kundenwunsch zur Warenwirtschaft
  1. 1

    Showroom-Anfrage

    Gewünschte Variante und Veredelung erfassen

  2. 2

    Fertiger Auftrag

    Abgestimmter Auftrag als Übergabepunkt

  3. 3

    Xentral

    Auftragsdaten zur weiteren Bearbeitung

Die Grafik erklärt die Systemrollen. Übertragungsintervalle, interne Statuswerte und technische Fehlerbehandlung sind darin nicht abgebildet.

Diese Trennung begrenzt, welche Daten die Auftragsschnittstelle verarbeiten muss. Gleichzeitig bleibt der Produktimport eine eigene Aufgabe: Eine Änderung im Sortiment benötigt einen passenden Importlauf. Aus der dargestellten Architektur lässt sich keine laufende Synchronisation aller Produkt- und Bestandsdaten ableiten.

03 · Daten verständlich machen

Was hinter den 400.000 Datenbankzeilen steckt

Für den damaligen Projektstand wurden über 400.000 Datenbankzeilen dokumentiert. Zu diesem Umfang gehören Informationen zu Varianten, Attributen, Bildern, Preisen und Veredelungsoptionen. Die Zahl beschreibt den Datenbestand der Umsetzung; sie ist weder die Anzahl kaufbarer Produkte noch ein Nachweis für Ladezeit oder Belastbarkeit.

Die individuelle Import- und Strukturierungslogik sollte diese Informationen so zusammenführen, dass im Showroom ein verständliches Produkt entsteht. Entscheidend ist die Zuordnung: Welcher Datensatz gehört zu welchem Artikel? Welche Farbe und Größe bilden eine konkrete Variante? Welche Veredelungswünsche kommen erst bei der Anfrage hinzu?

Ein Textil, mehrere EbenenIllustratives Datenmodell; keine originalen Kundendaten.
Produkt

Modell A

Name, Beschreibung, Marke und gemeinsame Bilder

Variante

Blau · Größe M

Eindeutige Artikelkennung und zugeordnete Variantendaten

Anfrage

Stick · Brust links

Gewünschte Veredelung und Platzierung für die Angebotsklärung

Produkt, Variante und Veredelungswunsch erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die beispielhaften Werte zeigen die Logik, keine konkrete PTM-Protex-Artikelkonfiguration.

Worauf es bei einem solchen Import ankommt

  • Eindeutige Zuordnung: Produkt und Varianten brauchen konsistente Kennungen und nachvollziehbare Beziehungen.
  • Einheitliche Werte: Unterschiedliche Schreibweisen von Größen, Farben oder Attributen müssen sinnvoll vereinheitlicht werden.
  • Gezielte Kontrolle: Ein kleiner Testbestand sollte vor größeren Importläufen auf Varianten, Bilder, Preise und Darstellung geprüft werden.

Diese Prüfpunkte sind eine fachliche Einordnung für vergleichbare Projekte. Auch die WooCommerce-Dokumentation zum CSV-Import beschreibt die Zuordnung von Produkt- und Variantenkennungen sowie Tests vor dem Import größerer Bestände. Sie dokumentiert nicht die individuelle PTM-Protex-Implementierung.

04 · Einblicke in die Oberfläche

Vom Produkt zur individuellen Anfrage

Die öffentlich erreichbare Produktansicht „Prescott Men“ zeigt am 20.09.2026 die Auswahl von Farbe und Größe. Ergänzend stehen Felder für Logoplatzierung, Veredelungsart und Logo-Upload bereit. Der nächste Schritt heißt „Zum Angebot hinzufügen“.

PTM-Protex-Produktseite Prescott Men mit schwarzer Jacke, Produktbeschreibung, Preis ohne Veredelung und Farbauswahl; aufgenommen am 20. September 2026.
Aktuelle Produktansicht vom 20.09.2026: Textil, Produktinformationen und Farbauswahl. Echter Screenshot der öffentlichen Oberfläche; Preis und Sortiment können sich ändern.
Auswahlfelder für Logoplatzierung und Veredelungsart, Logo-Upload sowie Schaltfläche Zum Angebot hinzufügen im PTM-Protex-Showroom am 20. September 2026.
Ausschnitt der Konfiguration vom 20.09.2026. Die Aufnahme zeigt den Ausgangszustand ohne ausgewählte Veredelung.

Produktpreis und Veredelung getrennt verstehen

Die Oberfläche bezeichnet den angezeigten Preis ausdrücklich als Produktpreis ohne Veredelung. Die konkrete Veredelung wird laut Hinweis auf der Produktseite individuell kalkuliert.

Damit wird der Online-Showroom zum Einstieg in einen abgestimmten Angebotsprozess. Die Produktauswahl allein belegt noch keinen fertig übertragenen Xentral-Auftrag.

Gezeigte Produktansicht bei PTM-Protex öffnen

05 · Umfang & Grenzen

Was die Fallstudie belegt – und was separat geprüft werden muss

Dokumentierter Projektumfang

  • Neuaufbau des Online-Showrooms auf WooCommerce-Basis.
  • Aufbereitung und Import umfangreicher Produktdaten per CSV.
  • Abbildung von Varianten und Veredelungswünschen.
  • Auftragsbezogene Xentral-Anbindung im Relaunch-Konzept.

Eigene technische Prüfpunkte

  • Importdauer und Lastgrenzen hängen von Daten, Erweiterungen und Betriebsumgebung ab.
  • Die heutige fehlerfreie Auftragsübertragung erfordert einen Abgleich von Auftrag, Empfang und Protokoll.
  • Übertragungsintervalle, Wiederholungslogik und Bestandsabgleich sind hier nicht als aktuelle Funktionen bestätigt.
  • Veredelungspreise benötigen die im Showroom beschriebene individuelle Angebotsklärung.

Die Screenshots zeigen die öffentlich sichtbare Oberfläche. Sie ersetzen keinen Test der internen Warenwirtschaft. Die Fallstudie beschreibt den dokumentierten Relaunch und ergänzt eine datierte Ansicht des heutigen Auftritts.

06 · Das Ergebnis

Eine technische Referenz mit nachvollziehbarem Umfang

Der Online-Showroom ging Mitte Oktober 2025 unter protex.cc live. Der damalige Datenumfang, die CSV-Produktpflege und die auf fertige Aufträge begrenzte Xentral-Anbindung machen die zentrale Projektentscheidung nachvollziehbar: Die Oberfläche und die internen Datenwege wurden gemeinsam geplant.

Heute ist der öffentliche Auftritt über ptm-protex.de erreichbar; protex.cc leitet dorthin weiter. Sichtbar sind die Produktdarstellung und die Erfassung individueller Wünsche. Belastbare Vergleiche zu Umsatz, Anfragequote oder Ladezeit werden hier nicht ausgewiesen, da dafür keine freigegebenen Messreihen vorliegen.

Für Unternehmen mit variantenreichen Sortimenten zeigt das Projekt, welche Fragen vor der Entwicklung geklärt werden sollten: Wo werden Produkte gepflegt? Welche Daten benötigt die Oberfläche? Ab welchem Prozessschritt übernimmt die Warenwirtschaft? Diese Entscheidungen gehören zu unserer E-Commerce-Beratung und Umsetzung.

Einen anderen Umgang mit gewachsener Technik zeigt die Fallstudie zu Kollin Medien: Dort blieb der vorhandene Shopkern erhalten und wurde um WordPress für redaktionelle Inhalte ergänzt.

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